Johannes Hustedt, Flöte
Andreas Hiller, 10saitige Gitarre
Seit drei Jahrzehnten sind Johannes Hustedt und Andreas Hiller als unverbrüchliche Weggefährten international im Rahmen von Festspielen und Konzertreihen unterwegs, um anspruchsvolle Werke der Klassik und Neuen Musik zu spannenden Hörerlebnissen werden zu lassen. Ihr 30-jähriges Duo-Jubiläum 2024 war für die beiden perfekt aufeinander eingespielten Musiker weniger eine Rückschau sondern ein Anlass, sich neuen Herausforderungen zu stellen. So führten sie im Laufe des Jubiläumsjahres erstmalig die monumentale Sonate „La Mitología de las aguas“ des kubanischen Komponisten Leo Brouwer vollständig auf.
Kammermusik vom Feinsten
Perfekt gespielte Musik, die rasch die Herzen der Zuhörer eroberte. Es stimmte alles: Saubere Intonation, koordiniertes Zusammenwirken, technisch hervorragende Spielweise sowie Spielfreude und der charmante Auftritt wurden für Musikfreunde zu einem unvergesslichen Erlebnis. Der lange anhaltende Beifall der Zuhörer, die die Künstler erst nach zwei Zugaben entließen, war der Dank für eine hervorragende musikalische Leistung.
Schwarzwälder Bote
Ein perfekter Tag im Frühling
Das kongenial agierende Duo stellte sich als ein homogen gewachsenes Ensemble vor, welches die unterschiedlichen Kompositionen technisch versiert, intonatorisch perfekt und musikalisch überzeugend interpretierte. Kein Wunder, dass die sympathischen Künstler das Herz des begeisterten Publikums eroberten. Mit zwei schwungvollen Zugaben ging dieses schöne Konzert zu Ende.
Mitteldeutsche Zeitung
Johannes Hustedt führt nicht nur charmant und informativ durch das Programm, sondern erweist sich zudem als absoluter Virtuose auf der Querflöte. Auch Andreas Hiller ist ebenso virtuos und griffsicher an der zehnsaitigen Gitarre, und wenn sie beide das „Ave Maria“ sowohl von Bach/Gounod als auch von Schubert vortragen, dann versetzen sie die Zuhörer in einen fast ätherischen Zustand.
Bodo G. Toussaint, Mittelbadische Presse
Andreas Hiller, 10saitige Gitarre, studierte in Trossingen und Bern mit Abschluss Solistendiplom. Nach dem Studium erweiterte er sein Repertoire durch Ausflüge in Jazz, Live-Elektronik, die Musik der östlichen Hemisphäre und die Musik Lateinamerikas. Heute ist er ebenso als Bearbeiter und Arrangeur tätig, sowie als Dozent von Kursen und Workshops. Seit 1990 spielt er eine um vier Saiten erweiterte 10-saitige Gitarre. Als einer der wenigen, die sich ernsthaft mit den Klangmöglichkeiten dieses Instruments beschäftigen, ist er weltweit in Kontakt mit Komponisten, um das Repertoire dafür zu erweitern. Im Zusammenspiel mit anderen Instrumenten bildet die 10-saitige Gitarre ein ideales klangliches Fundament mit Tonumfang bis in die Tiefen des Cellos. „Für mich ist Musik diejenige der Künste, die mich am meisten im Innersten berührt, beflügelt und in neue Dimensionen trägt.“
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| Johannes Hustedt, Flöte, studierte Musikpädagogik und Querflöte an den Musikhochschulen in Bremen und Karlsruhe, wo er 1990 das Konzertexamen mit Auszeichnung absolvierte. Mit dem Anliegen musikalisch-kulturellen Austausches übt er eine weltweite Konzerttätigkeit u.a. bei hochkarätigen internationalen Festivals, nicht selten als Grenzgänger zwischen Interpretation und Improvisation aus. Er ist Widmungsträger zahlreicher Werke zeitgenössischer Komponist*innen. Rundfunk- und TV-Produktionen, vielbeachtete CD-Veröffentlichungen auf zahlreichen Labels dokumentieren seine Tätigkeit als Solist und Kammermusiker. Er lehrt an der Hochschule für Musik Karlsruhe und ist ein begehrter Gastdozent und Juror. Im Rahmen des Reger-Jahres 2016 wurde Johannes Hustedt vom Max-Reger-Institut Karlsruhe die posthume Uraufführung von Regers Scherzo g-Moll für Flöte und Streichquintett WoO II/1 anvertraut. Seine Ersteinspielung sämtlicher Flötenkonzerte von Georg Metzger wurde für die Bestenliste des Preises der deutschen Schallplattenkritik nominiert. Seit 2023 obliegt ihm die künstlerische Leitung des größten Klassik-Open-Air-Konzertes in Baden-Württemberg: Mount Klassik im Rahmen von DAS FEST in Karlsruhe zählt bis zu 20.000 Zuhörer*innen. „Musik bedeutet für mich in der Begegnung mit Zuhörern, Mitspielern und Komponisten Offenheit für neue Wege, stetiges Wachsen und Weiterentwicklung.“ |