CDs:
audite


Beethoven

Late Works for Flute & Piano

Johannes Hustedt – Flöte
Sontraud Speidel – Klavier

Ludwig van Beethoven
National Airs with Variations Op. 105 & Op. 107

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CD Trailer
Hörprobe

 
audite – Doppel CD


Beethoven
Early Works for Flute & Piano

 
Johannes Hustedt – Flöte
Sontraud Speidel – Klavier
 
Ludwig van Beethoven
Serenaden Op. 8 & Op. 41
Sonate nach dem Streichtrio Op. 9/1

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CD Trailer


Johannes Hustedt, Flöte
Sontraud Speidel, Klavier

Sontraud Speidel und Johannes Hustedt lernten sich als Kollegen an der Hochschule für Musik Karlsruhe kennen und schätzen. Sie genießen auch international ein hohes Ansehen und arbeiteten gemeinsam als Juror*innen bei verschiedenen Musikwettbewerben sowie in kulturpolitischen Gremien, bevor sie anlässlich des Clara-Schumann-Jahres 2019 zum Duo zusammenfanden. Ihre Beethoven-Interpretationen anlässlich seines 250. Geburtstags-Jubiläums führten sie 2020 zum Klassik-Label audite, bei dem sie eine Serie von mehreren CDs aufnehmen.

Vom Feinsten: Auszüge aus Beethovens Variationssammlungen Opus 105 und Opus 107 mit Johannes Hustedt an der Flöte und Sontraud Speidel am Flügel!
Im Musizieren Hustedts und Speidels eröffnete sich der ganze Kosmos Beethovenscher Phantasie: sein Humor, seine Ironie, seine Experimentierfreude, auch sein dem Leben zugewandtes „Seid umschlungen, Millionen“. Wohl noch nie zuvor wurde für Klavier und Flöte so komponiert, mit solcher Variationsbreite und solch dynamischer Spannkraft. Johannes Hustedt und Sontraud Speidel betätigten sich dabei als glückhafte Schatzfinder. Herzlicher Applaus.
Claus-Dieter Hanauer, PAMINA Magazin

Das ist doch wahrlich ein Segen, dass es Musiker wie Sontraud Speidel und Johannes Hustedt gibt, die mit ihrer Entdeckungsfreude und musikalischen Neugier immer wieder vom Vergessenwerden bedrohte Musiken „ausgraben“ und darüber hinaus nicht nur in Konzerten darbieten, sondern auch auf Tonträgern veröffentlichen und somit etwas für die kollektive Bewahrung dieser klingenden Kunstschätze tun.
Das mit großer künstlerischer Reife und durchdachter künstlerischer Gestaltung, gepaart mit Spielfreude und reinem, klaren Ton (Johannes Hustedt), aber auch selbstbewusst-markantem Zugriff und großer Souveränität (Sontraud Speidel) dargebotene Programm heimste viel und herzlichen Beifall ein und dürfte die Repertoirekenntnis der interessierten Zuhörer in lohnenswerter Weise erweitert haben.
Daniel Hennigs, Badische Neueste Nachrichten

Das international renommierte Duo aus Johannes Hustedt (Flöte) und Sontraut Speidel (Klavier) hatte sich die „National Airs with variations“ op. 107 und op. 105 von L.v. Beethoven vorgenommen, um die meist unbekannten Klänge wiederzubeleben: Der Flötist zauberte aus seiner Goldflöte die herrlichsten Klänge und witzigsten Artikulationseffekte hervor. Vor allem in der tiefen Lage konnte er sehr variabel und klangreich gestalten. In der Mittellage „sang“ er auf seinem Instrument. (…)
Immer wieder genoss man beseeltes Wechselspiel und organische Übergänge. Kaum konnte sich so Routine und Langeweile durch ähnliche Muster einschleichen, weil man sich „sattgehört“ hätte.
Fazit: Der überaus herzliche Schlussapplaus bewies den beiden Künstlern, dass sie echte Freude  geweckt und ihren (Bad) Boller Freunden ein berührendes Weihnachtsgeschenk gemacht hatten.
Ulrich Kernen, Neue Württembergische Zeitung


Beethoven: Serenaden Op. 8 & Op. 41 und Sonate nach Streichtrio Op. 9/1 im königlichen Festsaal Bad Boll
Hustedts edle Goldflöte ermöglichte einen schlanken, weichen und federleichten Klang, der auch im hohen Register nicht scharf wurde. In den kecken, schnellen Sätzen spielte er seine außerordentlichen fingertechnischen Fähigkeiten und seine hohe Artikulationskunst aus, so dass ihre Schwierigkeiten kaum spürbar wurden.
In der ersten Serenade traf das Duo bei dem knackigen Polacca-Rhythmus das Tempo auf Anhieb und hielt es bis zum witzigen Schluss durch, sodass man sehr in der Versuchung war, entgegen der guten Konzertsitten in spontanen Beifall auszubrechen.
Ganz aus der Ruhe heraus zelebrierte Johannes Hustedt im Adagio ein wundervolles Cantilenenspiel, während beiden Künstlern mit einem mitreißenden Feuerwerk im finalen Presto ein weiterer Höhepunkt gelang.
Ulrich Kernen, Neue Württembergische Zeitung


SONTRAUD SPEIDEL
 
„Sontraud Speidel – eine Art Clara Schumann unserer Tage“
(Neue Zeitschrift für Musik)
 
„Sontraud Speidel – Epochales Klavierspiel“
(Internetrezension Dr. Moritz von Bredow)
 
Sontraud Speidel kam mit elf Jahren als Vorschülerin in die Klasse der Exilrussin Irene Slavin an die Hochschule für Musik Karlsruhe. Nach dem Abitur studierte sie bei Irene Slavin und Yvonne Loriod-Messiaen in Karlsruhe, Branka Musulin in Frankfurt, Stefan Askenase in Brüssel und Géza Anda in Luzern. Sie ist Preisträgerin nationaler und internationaler Wettbewerbe (1. Preis der Schulen der Bundesrepublik im Alter von 16 Jahren, 1. Preis beim Internationalen Johann-Sebastian-Bach-Wettbewerb Washington D.C. / USA, Jackson Prize des Boston Symphony Orchestra für Neue Musik u. a.). Konzerte, Rundfunk- und CD-Aufnahmen, Fernsehauftritte sowie Meisterklassen führten sie durch Europa, in die USA, nach Kanada, Israel, Japan, Korea, China, Taiwan, Brasilien, Marokko, Armenien und in die Türkei.
Speidel ist Professorin für Klavier an der Hochschule für Musik Karlsruhe. Sie war Gastprofessorin an Universitäten und Musikhochschulen in Europa, den USA, Kanada, Israel und Asien und ist regelmäßig als Jurorin nationaler und internationaler Wettbewerbe tätig.
Mehrere zeitgenössische Komponisten haben ihr Werke gewidmet und Uraufführungen anvertraut. So war sie die Solistin bei der Uraufführung des Concerto für Klavier und 13 Instrumente von David Winkler in Tanglewood / USA und gab 1979 auf Einladung von Bundeskanzler Helmut Schmidt einen Klavierabend im Palais Schaumburg Bonn. In Thessaloniki spielte sie die griechische Erstaufführung des Klavierkonzertes von Alexander Skrjabin und in Karlsruhe die Uraufführung der von Dr. Joachim Draheim neu entdeckten Variationen über ein Nocturne von Chopin von Robert Schumann. In Solingen war sie die Solistin bei der Uraufführung des ihr gewidmeten Klavierkonzerts Kristallspiele von Violeta Dinescu.
Speidel leitet das Piano-Podium Karlsruhe für musikalische Nachwuchsförderung und ist Mitbegründerin und Künstlerische Leiterin der Konzertreihe Musikforum Hohenwettersbach. Der von ihr initiierte Fonds Elisabeth Speidel unterstützt Musiktalente. Sie ist Trägerin des Silbernen Ehrenzeichens für Verdienste um das Land Wien, der Goldenen Josef-Dichler-Medaille und des Bundesverdienstkreuzes. 2011 verlieh ihr die Hochschule für Musik Karlsruhe den erstmals vergebenen Eugen-Werner-Velte-Preis. Die Echo Klassik-Preisträgerin wurde 2024 mit der Ehrenmedaille der Stadt Karlsruhe und 2025 mit dem Verdienstorden des Landes Baden-Württemberg bedacht. Sie ist Steinway Artist, Ehrenmitglied der Werner-Trenkner-Gesellschaft Solingen, des Tonkünstlerverbandes Baden-Württemberg und von Inner Wheel Nordschwarzwald.

 

JOHANNES HUSTEDT
 
„Eine phänomenale Musikalität, nicht geringere künstlerische Sensibilität und geistige Aristokratie wecken in diesem sich der Musik gewidmeten Menschen eine Ausdruckskraft, die man als Antivirtuosität bezeichnen möchte, weil sie die perfekt beherrschte Virtuosität übertroffen und in den Kern höherer Werte erhoben hat.“
(Literatura ir menas, Edmundas Gedgaudas)
 
„Tatsächlich fühlt es sich an, als würde sein Spiel für einen Moment die Welt still stehen lassen.“
(Hessische Allgemeine)
 
„Wer eine CD dieses Musikers im Auto abspielt, der ist versucht, einen Umweg zu fahren.“ 
(Mitteldeutsche Zeitung)
 
Johannes Hustedt studierte Musikpädagogik und Querflöte in Bremen bei Renate Ruge-von Rohden und in Karlsruhe bei Renate Greiss-Armin, wo er als Stipendiat der Richard-Wagner-Stipendienstiftung Bayreuth 1990 das Konzertexamen mit Auszeichnung absolvierte. Meisterkurse bei Aurèle Nicolet, Alain Marion, Paul Meisen und András Adorján rundeten seine Studien ab.
Mit dem Anliegen musikalisch-kulturellen Austausches übt er eine weltweite Konzerttätigkeit als Grenzgänger zwischen Interpretation und Improvisation aus. Uraufführungen und Konzerte bei hochkarätigen Festivals wie in Ludwigsburg, Hohenlohe, Madrid, Warschau, Kiew, Lwiw, Tbilissi, Vilnius, Nida / Litauen, Bergen / Norwegen, Toronto, Los Angeles und New York City zeugen ebenso davon wie seine international vielbeachteten CD-Veröffentlichungen als Solist und Kammermusikpartner und auch weltweite Rundfunk- und Fernsehproduktionen. Sein Spiel ist von der Auseinandersetzung mit Musik aus allen Kulturkreisen, besonders Asien, Südamerika und Osteuropa sowie der historischen Aufführungspraxis inspiriert.
Johannes Hustedt lehrt an der Hochschule für Musik Karlsruhe und ist ein international gefragter Gastdozent und Juror. Seit 2023 obliegt ihm die künstlerische Gestaltung des größten Klassik Open-Air-Konzertes in Baden-Württemberg: Mount Klassik im Rahmen von DAS FEST Karlsruhe mit bis zu 20.000 Zuhörer*innen.
Hustedt ist Widmungsträger zahlreicher Werke zeitgenössischer Komponist*innen. Im Rahmen des Reger-Jahres 2016 vertraute das Max-Reger-Institut Karlsruhe Hustedt die posthume Uraufführung von Regers Scherzo g-Moll für Flöte und Streichquintett an. Ebenso übernahm er im Auftrag vom Archiv Frau und Musik in Frankfurt die posthume Uraufführung der dritten Flötensonate von Felicitas Kukuck sowie 2025 die Uraufführung von Wolfgang Rihms autorisierten neuen Trio-Version von Über die Linie VI.
Hustedts Ersteinspielung sämtlicher Flötenkonzerte von Georg Metzger mit dem Südwestdeutschen Kammerorchester Pforzheim und Sebastian Tewinkel wurde 2022 für die Bestenliste beim Preis der deutschen Schallplattenkritik nominiert. Das duo querhorn mit seiner Ehefrau Chai Min Werner erhielt mehrfach die Auszeichnung Green Event BW des Landes Baden-Württemberg für seine nachhaltigen Konzertformate und wurde von einer Fach-Jury für die Ensembleförderung 2022/23 des Deutschen Musikrates und Neustart Kultur ausgewählt. Gemeinsam mit ihr gründete er 2006 das Kunsthaus-Durlach mit dem Anliegen, Musik, bildende Kunst und Spiritualität unmittelbar erlebbar zu machen.

 



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