trio querhorn

Werke von Wolfgang Amadeus Mozart, Jean Daetwyler, Ferdinand Rebay, Pascal Jugy, Siegmund Schmidt
und Hans-Jürg Sommer


Johannes Hustedt – Flöte 
Chai Min Werner – Alphorn
 
Andreas Hiller – 10saitige Gitarre

trio querhorn: "Alpenwahn"
"Alpenwahn“ – das ist der Zustand, der sich einstellt, wenn man dem Alphorn von Chai Min Werner längere Zeit lauscht. Infiziert sind Johannes Hustedt, der weltweit als Solist die Menschen mit seiner Flöte verzaubert und Andreas Hiller, der mit seiner 10saitigen Gitarre sein Publikum mit Klängen begeistert, die man von einer Gitarre nicht erwartet.
In dieser Konstellation kann alles passieren, nichts ist unmöglich: Zirpen, zwitschern, trillern, rasseln, wimmern, dröhnen, brummen – und vielleicht auch ein Jodler...
Dahinein verirrt sich der ein oder andere klassische Komponist, der sich hier richtig ausleben kann. Mozart hätte es geliebt!

„trio querhorn“ - eine beachtenswerte Vorstellung
Acher-Rench-Zeitung

Berührende Klänge in neuer Kapelle
Sasbachwalden (bgt). Wir erleben nun mal Musik durch das Gefühl und nicht durch den Verstand. Und das macht sie so stark, so lebendig, so eindringlich – sofern es die Musiker verstehen, an unsere Seele zu rühren. Und das trio querhorn beweist erneut, dass es dazu in der Lage ist.
Schon das erste Stück von Jean Daetwyler, eigens für Alphorn geschrieben, übermittelt die ganze Bandbreite der Klänge, die im Zusammenspiel mit anderen Instrumenten möglich ist, und dem Zuhörer wird schnell klar, dass das Alphorn mehr Tiefe besitzt als das, was er bislang auf irgendeiner Almwiese zu hören bekam. Das liegt vor allem daran, dass Chai Min Werner ihm einen satten, vollmundigen Klang zu entlocken weiß.
Ihr Ehemann Johannes Hustedt führt nicht nur charmant und informativ durch das Programm, sondern erweist sich zudem als absoluter Virtuose auf der Querflöte. Auch Andreas Hiller ist ebenso virtuos und griffsicher an der zehnsaitigen Gitarre, und wenn sie beide das „Ave Maria“ sowohl von Bach/Gounod als auch von Schubert vortragen, dann versetzen sie die Zuhörer in einen fast ätherischen Zustand.
Hans-Jürg Sommers „Tobel-Blues“ für Alphorn, Querflöte und zehnsaitige Gitarre beschließt das Konzert und beendet eine Matinee, die man in dieser musikalischen Qualität nicht allzu oft zu hören bekommt.
So herrscht nach dem letzten Ton erst für Sekunden ehrfürchtige Stille, bis schließlich das Trio mit begeistertem Beifall bedacht wird. Tritt man dann aus der Kapelle heraus und wird wieder von dem wunderbaren Panorama empfangen, fühlt man sich auch optisch auf der Höhe, die man akustisch gerade erlebt hat.
Bodo G. Toussaint, Mittelbadische Presse


Johannes Hustedt, Flöte, studierte Musikpädagogik und Querflöte an den Musikhochschulen in Bremen und Karlsruhe, wo er 1990 das Konzertexamen mit Auszeichnung absolvierte. Mit dem Anliegen musikalisch-kulturellen Austausches übt er eine weltweite Konzerttätigkeit als Grenzgänger zwischen Interpretation und Improvisation aus: Uraufführungen, Rundfunk- und TV-Produktionen als Solist und Kammermusikpartner, Konzerte bei hochkarätigen Festivals, international vielbeachtete CD-Veröffentlichungen bei KOCH International, SwissPan, Guild-Music London/Zürich und Sargasso, London. Die Praxis der Musik Asiens, Südamerikas und Osteuropas sowie der Alten Musik bereichert seinen künstlerischen Ausdruck. Seit 1990 lehrt er an der Hochschule für Musik Karlsruhe und ist ein weltweit gefragter Gastdozent. „Musik bedeutet für mich in der Begegnung mit Zuhörern, Mitspielern und Komponisten Offenheit für neue Wege, stetiges Wachsen und Weiterentwicklung."
www.johannes-hustedt.de

Chai Min Werner, Alphorn, entdeckte für sich das Alphorn bereits in der Kindheit. Seit 2011 spielt sie in klassischen Besetzungen mit Flöte, Viola, Harfe, Gitarre, Klavier, Orgel und als Solistin mit Orchester. Sie war u.a. zu Gast bei der Internationalen Bachakademie Stuttgart, dem Hohenloher Kultursommer, der Zevener Gitarrenwoche, dem ADAMS International Flute Festival, den Kammerkonzerten der Baden-Badener Philharmonie und bei DAS FEST Karlsruhe. Konzertreisen führten sie in die Schweiz und nach Georgien. Entscheidende Impulse erhält sie durch den Schweizer Alphornisten Balthasar Streiff. In Zusammenarbeit mit internationalen Komponisten wie Hans-Jürg Sommer, Siegmund Schmidt, Pascal Jugy und David Babcock entstehen eigens neue Werke für sie. „Der Klang, den nichts aufhält, der auf allen Ebenen berührt, alles verbindet – der Musiker, Publikum und Schöpfung Eins werden lässt: Das ist, was mich in der Musik begeistert."
www.kunsthaus-durlach.de

Andreas Hiller, 10-saitige Gitarre, studierte in Trossingen und Bern mit Abschluss Solistendiplom. Nach dem Studium erweiterte er sein Repertoire durch Ausflüge in Jazz, Live-Elektronik und die Musik Brasiliens. Heute ist er ebenso als Bearbeiter und Arrangeur tätig, sowie als Dozent von Kursen und Workshops. Seit 1990 spielt er eine um vier Saiten erweiterte 10-saitige Gitarre. Als einer der Wenigen, die sich ernsthaft mit den Klangmöglichkeiten dieses Instruments beschäftigen, ist er weltweit in Kontakt mit Komponisten, um das Repertoire dafür zu erweitern. David Babcock, Pascal Jugy, Siegmund Schmidt, Volker Ignaz Schmidt und Bob Dickinson schrieben Stücke für seine 10saitige Gitarre. Im trio querhorn bildet sein Instrument ein ideales klangliches Fundament mit Tonumfang bis in die Tiefen des Alphorns und den Möglichkeiten, die Tonarten des Alphorns (Ges Dur!) auf der Gitarre zu realisieren. „Für mich ist Musik diejenige der Künste, die mich am meisten im Innersten berührt, beflügelt und in neue Dimensionen trägt."
www.andreas-hiller.de



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